[Rückblick] Lesemonat Juni 2020

Hallo ihr Lieben, 

es ist verrückt wie die Zeit vergeht und ich mittlerweile zu einer sehr guten Routine gefunden habe. Meine Tage sind weitestgehend gleich, ich stehe früh auf, arbeite für die Uni, lerne, lese, nebenher esse und schlafe ich noch… es hat ein klein wenig was von Eintönigkeit, denn ich habe wirklich Schwierigkeiten mir Wochentage zu merken. Es verschwimmt alles sehr… durch die Terrasse meines Freundes kann ich aber zur Zeit den Großteil meiner Arbeit draußen erledigen, was wirklich toll ist. Wie es mit der Uni im kommenden Semester weitergehen wird (eigentlich stünde mein Praxissemester an) ist noch offen.. ich hoffe auf eine gute Lösung, muss aber weiterhin abwarten. Wie ist es bei euch so? Seid ihr weitgehend zur Normalität zurückgekehrt oder sind die Auswirkungen von Covid-19 bei euch auch noch präsent?
Um euch aber jetzt auch etwas eher erfreuliches zu berichten, lasst uns über meine gelesenen Bücher im Juni 2020 sprechen.

Lesemonat Juni

Im Juni habe ich 7 Bücher gelesen. Insgesamt macht das 2.485 Seiten, das sind ca. 83 Seiten pro Tag. Meine Durchschnittsbewertung liegt bei 3,8 Sternen. Tatsächlich habe ich gleich drei Bücher mit 5 Sternen bewertet.

Durch die Black Lives Matter Bewegung, die in letzter Zeit wieder viel Aufmerksamkeit Exit Racismbekommen hat, habe ich mich im Juni wieder vermehrt mit dem Themas Rassismus beschäftigt. Letztes Jahr habe ich „Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche“ von Reni Eddo-Lodge gelesen. An diese Lektüre wollte ich mit „Exit Racism“ von Tupoka Ogette anknüpfen. Sie ist eine Schwarze deutsche Frau, die uns mit ihrem Buch aus Happyland herausführt. Es gibt für uns Weiße noch so unglaublich viel zu lernen und Tupoka Ogette gibt mit ihrem Buch wichtige Hinweise, um endlich zu lernen rassismuskritisch zu denken. Es ist wichtig, sich damit auseinandersetzen, denn wir alle sind rassistisch sozialisiert worden und nun müssen wir uns damit auseinandersetzen, die Rassismen identifizieren und nach und nach abbauen. Mit „Exit Racism“ hat man ein wunderbares Buch für den Einstieg in dieses Thema. Tupoka Ogette stellt Hilfestellungen, Denkanstöße und weiterführendes Material bereit, um uns weiterzubilden. Um uns Weißen zu zeigen, wohin unsere Reise gehen sollte, wenn wir uns wirklich mit dem Thema Rassismus auseinandersetzen wollen. Ich habe das Buch bisher nur als Hörbuch gehört (es ist ungekürzt und kostenlos bei Spotify zu hören), möchte es mir aber unbedingt noch ins Regal holen, weil es ganz sicher nicht ausreicht, das Buch einmal zu lesen. Ich muss es immer wieder zur Hand nehmen und kann es euch wirklich nur ans Herz legen! Meine Rezension könnt ihr hier lesen.

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[Rückblick] Lesemonat Mai 2020

Hallo ihr Lieben

Ich muss sagen, ich hätte nicht gedacht, dass ich im Mai ähnlich viele Bücher lesen würde, wie in den letzten beiden Monaten. Trotz der Uni, die wieder regelmäßig stattfindet, habe ich es irgendwie geschafft einiges zu lesen. Das macht mich sehr froh. An diesem Beitrag schreibe ich mittlerweile das vierte oder fünfte Mal, weil ich es zeitlich einfach nicht schaffe den Lesemonat komplett zu schreiben. Aber jetzt nehme ich mir einfach die Zeit, sonst lohnt es sich wirklich nicht mehr.

Lesemonat Mai

Im Mai habe ich 7 Bücher gelesen. Insgesamt macht das 3.328 Seiten, das sind ca. 107 Seiten pro Tag. Meine Durchschnittsbewertung liegt bei 3,4 Sternen, was zeigt, dass dieser Lesemonat im Vergleich zum April eine kleine Steigerung erlebt hat. Zumindest was die Bewertung angeht.

Mein Lesemonat begann mit einer recht großen Enttäuschung. Gemeinsam mit einer Cold StorageFreundin habe ich auf der Buchmesse im Oktober „Cold Storage – Es tötet“ von David Koepp gekauft und es nun im April gemeinsam mit ihr gelesen. Leider war das Buch nicht das, was ich mir gewünscht habe. Der Klappentext versprach einen unaufhaltsamen Pilz der in Vergessenheit geriet und ausbrechen kann. Damit wird die gesamte Weltbevölkerung bedroht. Was ich bekommen habe, war aber alles andere als das. Die Erzählweise des Autors hat mir nicht besonders gut gefallen. Gleichzeitig gab es keine Charaktere, die durchweg die Geschichte erzählten, sondern immer wieder wurde ein Charakter hinzugefügt, um die Geschichte weiter zu erzählen. Es hat sich einfach nicht so richtig gelesen, wie ein Buch, denn der Fokus wurde immer wieder verschoben. Dabei ging, in meinen Augen, die Spannung komplett verloren. Der Ausgang des Buches hat mich dann noch weniger überzeugt, weil die Gefahr, die so groß angeteasert wurde, letztlich überhaupt keine Auswirkungen hatte. Deshalb keine Empfehlung von mir. Meine ausführliche Rezension könnt ihr hier lesen.

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[Rückblick] Lesemonat April 2020

Hallo ihr Lieben! 

Der Monat April war, ähnlich wie der März, sehr lesereich bei mir. Durch die derzeitige Lage hat sich mein Semester nach hinten verschoben und ich konnte den April fast komplett zum Lesen ausnutzen, denn arbeiten war leider auch nicht angesagt.. Ich hatte also wieder massig Zeit Bücher zu lesen (und, was sonst, zu kaufen).

Lesemonat April 

Im April habe ich insgesamt 11 Bücher gelesen. Insgesamt macht das 5.312 Seiten, das sind ca. 177 Seiten pro Tag. Meine Durchschnittsbewertung liegt bei 3 Sternen, was zeigt, dass dieser Lesemonat wohl einer der „schlechtesten“ seit langem ist. Ihr werdet gleich sehen was ich meine.

VardoIm April habe ich als erstes „Vardø – Nach dem Sturm“ von Kiran Millwood Hargrave aus dem Diana Verlag gelesen. Die Geschichte war ein Rezensionsexemplar, welches ich recht spontan angefragt hatte. Ich wusste nicht genau, worauf ich mich wirklich einlasse und wurde sehr positiv überrascht. In diesem Buch geht es um das Dorf Vardø in Norwegen, welches 1617 von einem schrecklichen Sturm überrascht wird, bei dem alle Männer auf See ums Leben kommen. Die zurückgebliebenen Frauen müssen irgendwie versuchen den Verlust zu verarbeiten und gleichzeitig für sich selbst zu sorgen. Als zwei Jahre später Absalom Cornet mit seiner Ehefrau auf die Insel kommt möchte dieser die Ordnung wieder herstellen. Auf eine Weise, die keine der norwegischen Frauen hat kommen sehen. Vardø ist eine sehr ruhige Geschichte, die aber in ihrer Dringlichkeit und Botschaft nicht lauter hätte rufen können. Die Charaktere sind liebenswürdig, das Leben auf der Insel wird wirklich eindrücklich dargestellt und man lernt zu lieben, genau dort zu sein. Als Cornet auftaucht wird diese Idylle zerstört und die Dunkelheit dieser Zeit rückt deutlicher denn je in den Vordergrund. Ich war wütend, traurig, enttäuscht und habe am Ende der Geschichte doch eine Träne geweint. Das hier ist ein Buch, das durch seine dramatische Ruhe ebenso tödlich sein kann, wie die See. Eine klare Empfehlung meinerseits! Meine ausführliche Rezension dazu könnt ihr hier lesen.

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[Rückblick] Lesemonat März 2020

Hallo ihr Lieben! 

Da ich in diesen „Quarantäne“-Zeiten mehr Freizeit habe denn je, kommt mein Lesemonat März dieses Mal auch wirklich recht zeitnah. Eigentlich hätte ich die Semesterferien über in einer Schule gearbeitet. Das hat wegen des Corona Virus natürlich nicht lange geklappt und aus diesem Grund habe ich sehr viel Zeit gehabt. Nicht nur, um Bücher zu kaufen, sondern auch um welche zu lesen. Daher freue ich mich heute mit euch über meine gelesenen Bücher im März zu sprechen.

Lesemonat März

Im März habe ich insgesamt 7 Bücher gelesen. Davon war ein Kinderbuch dabei, welches ich nicht rezensiert habe. Insgesamt macht das 2.627 Seiten, das sind ca. 85 Seiten pro Tag. Meine Durchschnittsbewertung liegt bei 3,5 Sternen, was nicht ganz so gut ist wie in letzter Zeit aber trotzdem zeigt, dass ich tolle Bücher gelesen habe.

Die kleine HexeAls erstes habe ich ein Kinderbuch beendet, das ich als Kind geliebt und auch als Erwachsene noch immer liebe: „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler. Ich liebe dieses Kinderbuch, aus dem Oetinger Verlag. Es ist erfrischend, spannend und macht einfach Freude. Eigentlich hätte es als Projekt mit den 3. Klässlern der Schule, an der ich ursprünglich hätte arbeiten sollen, stattfinden sollen. Nun habe ich es leider ohne die Kinder zu Ende gelesen und hoffe aber, dass sie weiterhin viel Freude an der Geschichte der kleinen Hexe haben werden.

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[Rückblick] Lesemonat Januar & Februar 2020

Hallo ihr Lieben! 

Ich möchte mit der Tradition der Lesemonate nicht brechen und deshalb gibt es im Monat März endlich wieder einen buchigen Rückblick von mir. Im Januar hatte ich lerntechnisch einfach überhaupt keine Zeit, um mich richtig um den Blog zu kümmern und deshalb gibt es zunächst den Lesemonat Januar und anschließend den aktuellen Lesemonat Februar. Es kann sein, dass es in diesem Jahr weiterhin so laufen wird, dass ich zwei Lesemonate zusammenfasse, je nach dem wie es lesetechnisch bei mir so laufen wird. Ich hoffe ich schaffe dieses Jahr wieder ähnlich viele Bücher zu lesen wie in 2019, möchte mir da aber überhaupt keinen Druck machen. Los geht’s mit dem ersten Rückblick für 2020!

Lesemonat Januar

Im Januar habe ich insgesamt 4 Bücher gelesen. Davon waren zwei Kinderbücher. Insgesamt macht das 1.184 Seiten, das sind ca. 38 Seiten pro Tag. Meine Durchschnittsbewertung liegt im Januar bei 4,25 Sternen, was wieder sehr großartig ist.

Helden AtlasZuerst habe ich den „Helden-Atlas“ von Miralada Colombo gelesen. Dies ist ein Atlas, der wichtige Persönlichkeiten unserer Zeit vorstellt. In den Kategorien Künstler, Schriftsteller, Genies, Gelehrte, Mutige und Visionäre finden sich die unterschiedlichsten Menschen, wie beispielsweise Coco Chanel, Marie Curie, Astrid Lindgren, Malala und Steve Jobs. Liebevoll sind die Steckbriefe in Ich-Form gestaltet. Passend zu jeder Person ist auch die Seite künstlerisch aufbereitet und für wissbegierige Kinder gibt es unglaublich viel zu entdecken. Am Ende des Atlas findet sich auch ein leerer Steckbrief, den das Kind selbst ausfüllen kann, was ich wirklich wunderbar finde. Eine klare Empfehlung! Meine ausführlichere Rezension findet ihr hier.

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