Percy Jackson – Die letzte Göttin | Rick Riordan

PercyJackson5_rezension

Inhalt

Kronos ist seinem Ziel erschreckend nahe: er marschiert mit seiner Armee auf den Olymp zu. Percys Stadt New York schwebt in größter Gefahr. Und die Götter? Die werden von dem grausamen Monster Typhon in Schach gehalten, das durch ganz Amerika pflügt, um den Olymp zu stürzen. Die Verteidigung des Sitz der Götter liegt also in den Händen von Percy und seinen anderen Halbgott-Freunden. Gemeinsam mit den Jägerinnen der Artemis stellen sie sich der Armee des Kronos, doch der scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein..

Ein Finale, das der Reihe absolut würdig ist. Ich habe jede Seite genossen.

Bereits während ich Band 3 der Reihe gelesen habe, habe ich mir den letzten Teil der Reihe „Die letzte Göttin“ gekauft. Dieser Band war noch nicht auf meinem Sub und musste deshalb sehr schnell bei mir ankommen. Die Reihe sollte im Mai beendet werden. Ich bin meiner Freundin unglaublich dankbar, dass sie mich dazu angeregt hat, die Reihe endlich weiter zu lesen, denn die Geschichte ist einfach wunderbar und ich weiß auch wieder, wieso ich Percy so genial gefunden habe.

Der finale Kampf steht kurz bevor. Die große Weissagung rund um eines der Kinder der großen drei wird sich bald erfüllen. Percy wird in einer Woche 16 Jahre alt und damit wird sich das Schicksal des Olymps erfüllen. Kann er es schaffen, sich richtig zu entscheiden und damit nicht  nur die Halbgötter sondern auch die Götter retten? Doch wie kann er einem scheinbar allmächtigen Kronos entgegen treten ohne selbst getötet zu werden? Nico di Angelo bringt die Lösung, doch der Plan ist riskant und kann gehörig schief gehen.

Die Halbgötter sind auf sich allein gestellt. Die Jugendlichen und teilweise noch Kinder müssen sich zusammen schließen und in New York den Olymp vor den Monstern, den übergelaufenen Halbgöttern und Kronos selbst, verteidigen. Die Götter sind allesamt damit beschäftigt das Monster Typhon wieder in den Tartarus zu schicken, denn es kann die Entscheidung für die dunkle Seite hervorbringen.
Poseidon kämpft unter Wasser mit uralten Wassermonstern und kann seinen Verwandten nicht beistehen.
Einzig die letzte Göttin wartet auf dem Olymp, um den Halbgöttern zur Seite zu stehen.

Doch nicht nur der große Kampf beschäftigt Percy, sondern auch die komplizierten Gefühle die er in sich trägt. Was ist das zwischen ihm und Annabeth und was für Gefühle hegt er für Rachel, die menschlich ist und doch perfekt durch den Nebel blicken kann? Welche der beiden Mädchen hat sein Herz erobert? Kann er überhaupt jemals Klarheit darüber haben oder wird es zu spät für ihn sein?
Er ist in dem richtigen Teenage-Drama angekommen und auch in diesem Band nimmt die Liebe nur einen kleinen Stellenwert ein. Es ist ein zusätzlicher Faktor, der etwas Unruhe mit hinein bringt und doch nicht im Vordergrund steht. Für mich als Leser war klar, wie es ausgehen muss, doch natürlich haben die Protagonisten sehr lange gebraucht, um das auch zu erkennen.

Der Kampf an sich hat sich nicht auf eine einzige Schlacht beschränkt, sondern auch viele kleinere Kämpfe, die mit Verlusten auf beiden Seiten durchzogen sind. Einige Charaktere, die mir ans Herz gewachsen sind, müssen sich verabschieden, auch wenn Rick Riordan sich nicht sehr lange mit Trauer aufhält, was ich teilweise wirklich schade finde. Man erlebt sehr viel mit den Halbgöttern und wenn man sich verabschieden muss, ist es für mich als Leser schwer. Da die Kämpfe jedoch weiter gehen, halten sich die Protagonisten damit nicht auf, was ich mir an vielen Stellen etwas anders gewünscht hätte.

Das letzte Gefecht auf dem Olymp hat eine andere Wendung genommen, als ich gedacht habe aber es war ein sehr guter Abschluss für die Bücher. Es hat einfach gepasst, denn nichts ist wirklich so, wie es scheint und es gibt viele Möglichkeiten eine Weissagung auszulegen. Dies haben wir nicht nur im letzten Teil erkannt, sondern in jedem Buch hat sich dies herausgestellt. Riordan hat wieder eine tolle kleine Wendung eingebaut und mich somit wieder begeistern können. Auch im letzten Band nähern wir uns einer weiteren griechischen Sage an und es hat sehr viel Spaß gemacht einen von mir sehr geliebten Helden antreffen zu können.
Das Ende hat mir wirklich wunderbar gefallen und mich sehr zufrieden zurück gelassen. Die gesamten Bücher haben zwar immer dasselbe Schema verfolgt und doch hat man von Buch zu Buch auf dieses Finale hingefiebert. Alles hat auf den letzten Teil hingearbeitet und von Buch zu Buch wurde es spannender. Rick Riordan hat einen roten Faden durch die Reihe hindurch gezogen und gerade das hat mich so in ihren Bann gezogen. Ein großes Lob dafür!

Fazit

Ein Finale das der ganzen Reihe würdig war. Es hat großen Spaß gemacht Percy und seine Freunde bei ihrem letzten Abenteuer beizustehen und ich bin auch wirklich etwas traurig, diese Welt der Halbgötter vorerst verlassen zu müssen. Die griechische Mythologie in den Büchern hat mich sehr von sich überzeugen können und mein Interesse daran ist erneut aufgeflammt. Diese Reihe wird nicht die letzte sein, die ich von Rick Riordan lesen werde und Percy Jackson wird wohl für immer einen Platz in meinem Herzen haben. Sein Witz und seine Liebe zu seinen Freunden hat mich einfach komplett überzeugen können. Eine tolle Reihe und ein perfekter Abschluss.

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