Die Schatten von London | Maureen Johnson

die schatten von london

Titel: Die Schatten von London
Autor: Maureen Johnson
Format: Klappbroschur
Preis: 13,99 €
Seitenzahl: 508 Seiten
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rezension_worum es geht

Als Rory Deveaux in ihrem Internat Wexford in London ankommt, beginnt zeitgleich eine Mordserie, die ganz England in Angst und Schrecken versetzt. Jack the Ripper scheint zurückgekehrt zu sein, denn es geschehen Morde, wie sie damals, 1888 passiert sind. Trotz etlicher Überwachungskameras tötet der Ripper, ohne gesehen zu werden oder irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Was aber keiner weiß: es gibt eine einzige Zeugin – Rory. Das junge Mädchen scheint die Einzige zu sein, die den Mörder gesehen hat und als dem Ripper dies klar wird, ist er plötzlich hinter ihr her.

rezension_was ich davon halte

Bei einem Buchtausch bin ich an die ersten Bände der Reihe von Maureen Johnson gekommen. Ich hatte schon viel Gutes von den Büchern gehört und war gespannt auf die Geschichte, daher habe ich mir direkt beide Bände ertauscht.

Die Geschichte startet sozusagen direkt mit dem Fund der ersten Leiche, welche die Mordserie des „neuen“ Jack the Rippers einläutet. In diesem ganzen durcheinander und der Aufregung, welche in London herrscht, landet Aurora Deveaux, genannt, Rory, in London. Sie erklärt schon zu Beginn, wie sie aus Amerika dazu kommt, auf das Internat Wexford in London zu gehen und die Autorin bringt einem so sehr schnell und einfach das junge Mädchen näher.
Rory ist ein sympathisches Mädchen, das sehr gerne und viel redet, gleichzeitig aber fleißig, entschlossen, mutig und ein wenig tollpatschig ist.
Zunächst nimmt sie nur wenig Notiz von den Geschehnissen in London, denn als Amerikanerin hat sie nur wenig Kenntnisse über Jack the Ripper und im Allgemienen über die Gepflogenheiten der Engländer. Doch je länger sie in Wexford zur Schule geht und sich langsam einlebt versteht sie die Aufregung und lässt sich langsam aber sicher mit hineinziehen.

Mit Rorys Mitbewohnerin Jazza versteht sie sich auf Anhieb gut und die beiden werden gute Freundinnen. Als dann alle Welt auf den nächsten Rippermord wartet, schleichen sich die beiden aus ihrem Wohnheim hinaus, um mit Jerome, einem Jungen der ebenfalls im Internat ist, die Rippernacht auf dem Dach des Jungenwohnheims zu begehen. Als die beiden Mädchen wieder zurück in ihr Zimmer schleichen, sieht Rory einen Mann und dieser Mann scheint seine Aufmerksamkeit auf sie zu lenken.

Das Buch ist bis zur Hälfte sehr spannend und interessant geschrieben. Man verfolgt mit Rory und ihren Freunden die Taten des Rippers und versucht mit ihnen gemeinsam Theorien aufzustellen, was es mit diesem Mörder auf sich hat. Doch je weiter das Buch fortgeschritten ist, desto verrückter ist die Handlung geworden. Ich fand es nicht mehr ganz so spannend, weil ich sehr schnell auf die Lösung des Ganzen gekommen bin, die handelnden Personen im Buch aber immer um die Auflösung herumgeschlichen sind, als läge es nicht direkt auf der Hand. Das fand ich sehr schade, denn das Buch hatte so gut angefangen und wurde dann immer flacher. Es war nicht direkt langweilig aber die Spannung hat sofort abgenommen, als ich herausgefunden habe, was die Auflösung ist und ich habe mich nicht mehr so gut unterhalten gefühlt.

Der Schreibstil von Maureen Johnson ist allerdings sehr gut, man fliegt sozusagen durch die Seiten und auch ihre Charaktere sind sehr interessant und sympathisch. Es gab niemanden, den ich nicht wirklich leiden konnte auch wenn es mir gegen Ende einfach ein bisschen zu viel geworden ist. Es war letztlich eben doch ein Jugendbuch, für das ich in diesem Fall leider schon ein klein wenig zu alt gewesen bin.

rezension_fazit

Das Buch hat mir im großen und ganzen gut gefallen. Wer gerne Bücher liest, die sich rund um London drehen und Jack the Ripper zum Thema haben, finden darin aufjedenfall eine Bereicherung. Wer allerdings ein Buch erwartet, das voller Spannung und Thrill ist, ist hier an der falschen Adresse. Die Schatten von London ist eher ruhiger und nur bedingt mit Action gefüllt. Es macht Spaß das Buch zu lesen und unterhält ganz gut, es fehlt aber der letzte Funken Spannung. Daher gibt es 3,5 / 5 Sterne von mir.

3,5 Sterne

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